Der Grundstein der Baobab Family in Mikindani



Hier in Mikindani wurde im Jahr 2000 von Andreas Triebel der Grundstein der Baobab Family gelegt. Die Idee war es den Strassenkindern zu helfen und Ihnen eine Zukunft mit Liebe und Geborgenheit zu schenken. Mittlerweile gibt es zwar eine Reihe weiterer Hilfsprojekte der Baobab Family, jedoch wird dieses Haus für Strassenkinder immer einen ganz besonderen Stellenwert in unserer Hilfsorganisation behalten.

Der Baubeginn für das Kinderhaus war im Jahr 2001 und Anfang 2002 wurde das Erdgeschoss fertiggestellt. Jedes Stockwerk wird mit sanitären Anlagen ausgestattet und verfügt über eine Gemeinschaftsküche. Zur Wasserversorgung sind 4 Tanks installiert, die auch die geplanten weiteren Stockwerke mit fließendem Wasser versorgen werden.

Ende 2002 wurde dieses Gebäude das Zuhause der ersten Straßenkinder. Mehrere kenianische Mitarbeiter, die mit der Situation vor Ort vertraut sind, kümmern sich darum, ihre Schützlinge in die Gemeinschaft einzugliedern.

Das Wohnhaus wurde mit, für die Küstenregion typischen, Korallensteinen erbaut. Gemauert wird, wie auch bei uns üblich, mit Zement und Sand. Für die tragenden Säulen sowie die Böden und Decken wird Stahlbeton verwendet.

Nach langem hin und her mit den Behörden und vielen Aktionen in Deutschland um die Baukosten aufzubringen wurde Anfang 2006 der erste Stock fertiggestellt. Sobald die dadurch anfallenden Kosten durch Paten gedeckt sind, können wir nun bis zu 50 Kindern bei uns aufnehmen.

Langfristiges Ziel ist es, die Baobab Family auf lange Sicht in ein sich selbst tragendes System zu führen. Der erste Schritt hierfür war die eigenständige Produktion für afrikanische Produkte die in Deutschland an den Baobab Infoständen und auf Benefizkonzerten verkauft werden. Um mehr Menschen in Kenia eine Arbeitsstelle bieten zu können, suchen wir im Moment nach Kooperationen mit Einzelhandelsgeschäften die unsere Produkte mit anbieten.

Angesichts der hohen AIDS-Quote in Ostafrika und in Kenia wäre es illusorisch zu glauben, dass die Bewohner im Haus der Baobab Family von dieser Krankheit nicht betroffen sein könnten. Bei ausreichender finanzieller Unterstützung wäre es uns möglich, auf dem Gelände eine Arztstation einzurichten, die selbstverständlich auch von anderen Einwohnern Mikindanis genutzt werden könnte. Schon jetzt kommen täglich viele HIV-Erkrankte zu uns, um Hilfe zu suchen – leider sind aber unserer finanziellen Mittel limitiert – Das können Sie durch Ihren Beitrag verändern!  Anfang 2006 haben wir angefangen diese Probleme aktiv anzugehen. Für unser neues HIV- Projekt wurden neue Leute angestellt uns geschult. Seit Juni 2006 sind diese Mitarbeiter nun auf den Strassen unterwegs um eine möglichst umfassende Aufklärungsarbeit zu leisten. Wir gehen hierbei Gebietsweise vor um eine umfassende Statistik über infizierte Menschen in Mikindani und Umgebung zu erarbeiten. Diese Zahlen und Daten stellen wir dann selbstverständlich auch anderen Hilfsorganisationen zur Verfügung, die sich mit dem Thema AIDS in Afrika beschäftigen.

Neben den Straßenkindern sollen in Zukunft auch allein erziehende Mütter stärker unterstützt werden. Natürlich soll die Hausgemeinschaft eine Art Ersatzfamilie sein. Für die Deckung der monatlichen Kosten dieser Aufgabe suchen wir viele Mitglieder, Paten und Sponsoren. Abgesehen von finanzieller Unterstützung kann den Kindern und Müttern schon allein der Gedanke, dass weit entfernt jemand an sie denkt und ihren Lebensweg verfolgt, viel Kraft geben.

So können Sie helfen:

  • In diesem wichtigen Projekt fehlen derzeit noch 30 Kinderpatenschaften um die monatlichen Kosten für Nahrung, Unterkunft, medizinische Versorgung und Schulbildung der Kinder zu sichern.
  • Auch durch eine Mitgliedschaft im Baobab Family e.V. können Sie helfen diese Fixkosten zu decken. 

Informationen finden Sie auf den Seiten " Mitgliedschaft oder Patenschaft "