Die Baobab Family HIV Prävention & Hilfe



Es ist erschreckend: Jedes Jahr sterben in den ärmsten Ländern der Welt zehn Millionen Kleinkinder an Krankheiten, die vermeidbar wären. Hier ein kleiner Auszug aus den Veröffentlichungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:

Seit mehr als 20 Jahren verbreitet sich auf der Welt eine Krankheit, deren Namen in-zwischen zu einem Synonym für unendliches menschliches Leid wurde: AIDS. Inzwi-schen tragen mehr als 40 Millionen Menschen das HI-Virus in sich, das die Immun-schwäche auslöst. Fast 95 Prozent der Betroffenen leben in Entwicklungsländern, da-von mehr als drei Viertel allein in Afrika südlich der Sahara. In einigen Ländern ist etwa ein Drittel der Erwachsenen infiziert. Die Pandemie bedroht mittlerweile die Existenz ganzer Gesellschaften. Sie ist aber nicht nur eine menschliche, sondern auch eine wirtschaftliche Katastrophe.

Die Dringlichkeit der Lage - auch in Mikindani und Umgebung - hat uns dazu veranlasst, ein eigenes Baobab Family HIV-Präventions- & Hilfe-Projekt ins Leben zu rufen. Zurzeit wird das Programm durch festangestellte Mitarbeiter und unterstützende Volontäre aufgebaut. Die Mitarbeiter setzen sich aus einem Team von gesunden und HIV-infizierten Menschen zusammen, die durch ihr eigenes Schicksal und die damit verbundenen Erfahrungen viel nachhaltiger mit dieser Problematik umgehen können. Des Weiteren leisten wir mit ihrer Anstellung aktive Unterstützung für HIV-Infizierte. Mit dieser Kampagne wollen wir den Betroffenen Mut im Umgang mit ihrer schwierigen Situation geben und sie darüber hinaus finanziell absichern. Nur mit genug Essen im Bauch können die in Kenia erhältlichen Medikamente eingenommen werden. Denn auf leerem Magen können sie tödlich wirken.

Der Fokus liegt im Moment insbesondere darauf, präventive Aktionen in Schulen und Unis sowie an anderen öffentlichen Orten durchzuführen und damit wichtige Aufklärungsarbeit zu leisten. Als zweiten Schritt gehen unsere Mitarbeiter in die Slums und erstellen Listen, um die Anzahl der Er-krankten zu ermitteln. Durch diese Vorarbeit hoffen wir, durch Kooperationen mit anderen Hilfs-projekten und eigenen Mitteln, schnell und unbürokratisch da helfen zu können, wo es am Nötigsten ist.

Die aktiven Hilfsmaßnahmen beziehen sich auf die von HIV betroffenen Familien. Dort versuchen wir in Zukunft durch Microfinancing (Kleinkredite) den Lebensmut der Menschen zu steigern, in-dem wir sie unterstützen, durch kleine Geschäfte ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Hier wird auch eng mit unserer eigenen Produktion von Gebrauchsartikeln zusammengearbeitet. Selbige be-schäftigt nur HIV-erkrankte Eltern und Straßenmütter.

 

Benötigte Hilfe für dieses Projekt:

  • Für dieses Projekt sind Projektpaten von entscheidender Bedeutung, die mit ihren regelmäßigen Spendenzahlungen langfristig den dauerhaften Auf- und Ausbau dieser so wichtigen Hilfsleistungen sichern.
  • Sponsoren, die mit einer einmaligen Unterstützung helfen.