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BAOBEATS - Gute Laune für Gute Sache



Dass Spenden auch Spaß machen kann, das war am Freitag, den 3.2.12, in der Alten Mälzerei deutlich zu spüren. Junge Regensburger veranstalteten dort ein Benefizkonzert für die Baobab Family. Dieser Verein unterstützt Waisenkinder und HIV-Infizierte in Kenia. Viele Gäste hatten von dem Projekt vorher noch nichts gehört. Der Regensburger Stefan Barne ist zum Beispiel ganz spontan zum Konzert gekommen. Er findet die Idee, ein Konzert für den guten Zweck zu veranstalten „richtig klasse“. Auf die Idee gekommen sind die jungen Organisatoren letztes Jahr durch den Straubinger Simon Pöschl. Er hatte zuvor schon Benefizkonzerte in seinem Heimatort veranstaltet und wollte diese Idee nun auch nach Regensburg bringen. Um die Hilfe seiner Freunde und Mitorganisatoren ist der 19-Jährige sehr dankbar: „Man muss an so vieles denken – das geht alleine gar nicht.“ Mit viel Teamgeist und Engagement hat das Organisationsteam – allesamt junge Studenten, Schüler und FSJ-ler aus dem Kreis Regensburg – schon letztes Jahr im September mit der Planung begonnen. Bevor sie überhaupt Bands und Künstler engagieren konnten, mussten sie erst nach einer passenden Location suchen: „Wir sind froh, dass wir in die Alte Mälze durften – sie haben uns sehr unterstützt. Als schließlich auch die finanzielle Unterstützung gedeckt war – teils durch Spenden, eine Straßenkunstaktion am Neupfarrplatz und den Erlös aus Kuchenverkauf - waren die Organisatoren erleichtert: „Denn so können wir alle Eintrittsgelder komplett an die Baobab Family spenden.“ Dass es sich lohnt, dieses Projekt in Kenia zu unterstützen, weiß Simon Pöschl: „Die Organisation arbeitet transparent und anti-korruptiv.“ Das sich der Abend auch von musikalischer Seite her gelohnt hat, konnten die rund 300 Gäste hören: Es spielten sowohl Künstler aus der Region, wie zum Beispiel Lenny Souljah von der Band „Ribbonpics“ aus Riedenburg. Aber auch deutschlandweit bekannte Größen aus der Reggae-Szene gaben sich die Ehre: Die Künstler Ganjaman und Goldi reisten extra aus Berlin an. Auch für sie hat sich der Abend gelohnt: „Hier in Regensburg ist einfach ein superguter Vibe“, findet Goldi. Die familiäre Stimmung der Szene zeigte sich durch die spontanen Auftritte von Jr. Randy (Berlin), Ras Gabriel (Miltenberg), Jr. Xandy (München) und die Familie (Regensburg). Dadurch wurden die krankheitsbedingten Ausfälle von Benjie (Hannover), Ephraim Juda (Berlin) und der Boomrush Backup Band (Oldenburg) bestens vertreten. Abgerundet wurde das Line Up von dem Freisinger Jah Chalice Soundsystem, das original dub music unter die Zuhörer schallte und von der Sängerin Saraléne (Berlin) begleitet wurde.. Die gute Stimmung bei Künstlern und Publikum ist für die Organisatoren ein großer Erfolg. Kurz vor dem Konzert machte sich der Grundsatz unter den Organisatoren breit, dass es nur ein weiteres BAOBEATS geben wird, wenn am 3. Februar mindestens 200 Leute kommen. Bis zum nächsten Jahr!