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Kann ich da was ändern?



Bei diesen Verhältnissen in Kenia kann da eine kleine Spende überhaupt helfen? Ja denn bei der Baobab Family kommt jeder Cent in Kenia an und hilft den Kindern im Projekt oder einer unserer verschiedenen Aktionen vor Ort.

Die Situation in Kenia



Eine Strassenmutter die wir unterstützen
Eine Strassenmutter die wir unterstützen
Ein Wohnzimmer in Mikindani
Ein Wohnzimmer in Mikindani
Haus einer Großfamilie
Haus einer Großfamilie
Wohnhaus nach einem Sturm
Wohnhaus nach einem Sturm

Kenia war einmal eines der wirtschaftlich stärksten Länder Afrikas. Die instabile politische Situation der letzten 40 Jahre, die Korruption und die schweren Dürreperioden haben das Land jedoch stark geschwächt. Kämpfe zwischen einigen der über 70 verschiedenen ethnischen Gruppen gehören zum Alltag. Dadurch geht auch der Tourismus als wichtige Einnahmequelle zurück. Und die Armut wächst. Nach Angaben der Weltbank leben 54 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze. Rund 2 Millionen Kenianer sind mit HIV infiziert und nach Angaben von UNICEF haben bereits 300.000 Kinder in Kenia durch Aids einen Elternteil oder beide verloren. Die Kindersterblichkeit liegt bei über 12%.

Besonders von HIV betroffen sind Kinder und Frauen. Oft haben sie keine andere Wahl als auf der Straße zu leben und um ihre Existenz zu kämpfen.

 

Die Lage der Kinder und Jugendlichen


Kenia hat 31,6 Millionen Einwohner. 44% von ihnen sind unter 15 Jahren. Viele dieser Kinder sind unterernährt und krank, Straßenkinder werden häufig auch drogenabhängig. Sie gehen weder zur Schule, noch haben sie später eine Chance auf einen Beruf. (Quelle DSW-Weltbevölkerungsbericht 2003) Die Familienunterstützung fehlt in vielen Fällen, da die erwachsenen Verwandten selbst kaum genug zum Leben haben. Die Kinder werden entweder von ihren Familien weggeschickt oder sie gehen von alleine, um auf der Strasse zu landen, wo sie Gewalt, Prostitution und Drogen ausgesetzt sind. Sie leben als der soziale „Rest“ und haben kaum eine Chance auszubrechen. Es ist ein Kreislauf, aus dem es kaum ein Kind schafft, sich selbst zu befreien. 


Die Lage der Frauen

In der patriarchalen Gesellschaft Kenias leben viele Frauen als Menschen zweiter Klasse. Der Mann ist das Oberhaupt der Familie und die Frau hat gegen seinen Willen so gut wie keinen Einfluss auf Entscheidungen, die ihr eigenes Leben betreffen. Das Land der Familie gehört dem Mann. So geraten viele Frauen aus der Abhängigkeit von den Eltern sofort in die neue Abhängigkeit der Ehe und können sich kaum aus gewalttätigen Familienverhältnissen befreien. Wenn sie es doch schaffen, leben sie , von der Gesellschaft allein gelassen, in den Slums der Großstädte. Sie müssen täglich neu ums Überleben kämpfen.